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Die wichtigsten Fragen zur Digital Fotografie

BASISWISSEN

In meinen Fotokursen werden  die einzelne Punkte ausführlich besprochen.

die Fragen:

Welcher Sensor ist der beste?

Pixelzahl: wichtig oder zu vernachlässigen?

Höhere Auflösung = bessere Bilder?

kleiner Sensor = schlechte Qualität? großer Sensor=gute Qualität?

Kann man analoge Objektive an Dslr benutzen?

Was bringt die Auslöseverzögerung?

Wozu Weissabgleich?

Was versteht man unter Rauschen?

Was ist das Histogramm und wozu dient es?

Was ist exif?, PictBridge?, SD?, CF I+II?,MD?, XD?

 

Welcher Sensor ist der beste?

In der heutigen Zeit kann das nicht mehr eindeutig festgelegt werden.

In den Anfängen der digitalen Fotografie beherrschten die CCD- Sensoren(Charged Coupled Device) den Markt. Dieser für die die Bilderfassung entwickelte Sensortyp war den anderen Sensortypen in der Bildqualität deutlich überlegen. Dieser Qualitätsvorprung existiert heute nicht mehr. CMOS Sensoren( Complementary Metal Oxide Semiconductor) verfügen inzwischen über eine vergleichbare Qualität. Auch die Preisunterschiede der Sensortypen sind nicht mehr wirklich messbar vorhanden. Zu bemerken ist allerdings das die CCD Chips mehr Strom verbrauchen und geringfügig langsamer abspeichern. Aber auch dazu muss man bemerken, das die heutigen Hochleistungsakkus den Unterschied nicht spüren lassen , da 2500 Auslösung pro Akkulaufzeit keine Seltenheit sind und damit die Größe der Speicherkarte der begrenzende Faktor in Zeit und Größe ist. es gibt auch schon weiterentwickelte andere Sensoren, wie der neue X3 Sensor.....

.... Also ist der Sensor der beste, der in Ihrer Kamera steckt.

Nikon D 70s
Nikon Coolpix
Aufbau der Digitalkamera(Schema)

Pixelwahn oder wie wichtig ist die Pixelanzahl?

Die Pixelzahl ist eines der am meisten überbewerteten Qualitätsmerkmale der digitalen Kameras. Die Pixelzahl bestimmt das Auflösungsvermögen. Das ist zwar ein wichtiges, aber kein ausreichendes Kriterium für die Bildqualität. Wichtiger für die eigentliche Bildqualität sind die Leistungen des Objektives, die Leistung des Prozessors/Software und ebenfalls die Größe und Empfindlichkeit der Pixel. Die Anordnung auf dem Sensor....

Nikon d70s back

Höhere Auflösung = bessere Bilder ?

Nein, nicht automatisch.! Bessere Bilder haben natürlich auch mit der Qualität der Objektive und des Gesamtsystems zu tun und das Können des Fotografen ist und bleibt der entscheidende Faktor für ‘bessere Bilder’. Für bestimmte Ausgabegrößen ( auf Papier) sind allerdingst bestimmte Mindestauflösungen erforderlich, das heißt die maximale Größe der Papierausdrucke werden von der Pixelzahl beeinflusst. Eine 5 Megapixel Kamera kann nur in einer geringeren Größe als eine 10 Megapixel Kamera ausgedruckt werden. Hohe Pixelzahlen sind also für große Ausdrucke oder Vergrößerungen wichtig, machen das Bild aber nicht unbedingt besser. Im extrem Fall kann eine 4 Megapixel Kamera die besseren Ergebnisse abliefern als ein 8 Megpixel Kamera, weil die einzelnen Komponenten des Systems besser sind

kleiner Sensor= schlechter, großer Sensor = besser?

im Sinne der Bildqualität: JA  ,     aber große Sensoren sind teuer. Daher haben die meisten Kamerahersteller sich für kleinere Sensoren entschieden. Sie sind preiswerter in der Herstellung und erlauben den Einsatz kleinerer Objektive und damit kleinere Kameras. Allerdings haben kleinere Sensoren auch Nachteile. Das berechnen des Lichteinfalls bei kleinem Pixelabstand zueinander führt zu....

...hier ist z.B der Cropfaktor bei DSLR’s zu erwähnen...

Kann man analoge Objektive weiterverwenden?

Ja, aber mit Einschränkungen. Abgesehen von der vergrösserten effektiven Brennweite ( bedingt durch die kleineren Sensoren als auf Kleinbildformat) verlangen die digitalen SLR’s nach höheren Anforderungen an das Objektiv. (Thema:. der andere Einfallswinkel der Lichtstrahlen auf den Sensor) Gerade im Weitwinkelbereich werden immer mehr auf den kleineren Sensor berechnete Objektive angeboten.Man kann davon ausgehen, das die digitalen Objektive eine höhere optische Qualität besitzen. Zu Beginn /oder kein theoretischer Qualitäts Fanatiker kann man beruhigt seine alten Objektive verwenden, solange die Brennweitenverlängerung und die damit verbundenen Einschränkungen für sie OK sind.

Auslöseverzögerung?

Das ist der Zeitraum zwischen dem Druck auf den Auslöser und der tatsächlichen Belichtung auf dem Sensor. In der digitalen Frühzeit waren diese Zeiten bei allen ziemlich lang, so das Schnappschüsse eigentlich nicht möglich waren. Verwackeln oder Verreissen waren die Begleiterscheinungen. Bei der Auswahl der Kamera sollte man auf kurze Zeiten achten, aber darauf achten, das Scharfstellen(fokussieren) etc in der Zeit....

Wozu haben digitale Kameras einen Weissabgleich ?

In der Analogen Zeit wurde entweder der Film auf die Farbtemperatur der Motivbeleuchtung ausgerichtet oder die Beleuchtung per Farbfilter dem Film angepasst. Die Digitalen lassen sich automatisch oder manuell auf die Farbtemperatur einstellen und so kann man Bilder ohne Farbstiche produzieren. Da die optimale Farbgebung aber auch Geschmackssache ist , kann man bei den höherwertigen Kameras einen Weissabgleich manuell durchführen und so auch künstliche Farbstiche produzieren durch das benutzen von farbigen....

Was versteht man unter Bildrauschen?

Als Bildrauschen werden vom Sensor erfasste Störsignale bezeichnet, wie sie zum Beispiel häufiger in dunklen Bildpartien sichtbar sind. Rauschen wird in der Regel mit der Filmkörnigkeit analoger Kameras verglichen. Eine andere Regel ist, das kleine Sensoren mit eng aneinander liegenden Pixeln zu mehr Rauschen neigen als große Sensoren. Zur Rauschunterdrückung dienen ....zusätzlich gibt es Spezial...........